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Wenn Menschen Gott spielen: Klimapanik im Spiegel der Bibel

  • Autorenbild: Nathan Hofmann
    Nathan Hofmann
  • vor 4 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Überall in Deutschland werden wir daran erinnert, dass wir dringend unsere CO2-Emissionen reduzieren müssen, um eine Klimakatastrophe abzuwenden.  Ist es wirklich wahr, dass das Handeln des Menschen die Zukunft des Klimas und unserer Welt, wie wir sie heute kennen, entscheidend beeinflusst?


Vieles, was wir in der Bibel lesen, stellt dieses Narrativ jedoch in Frage. Dort lesen wir, dass Gott mit dem Wind, den er sendet, Stürme entstehen lässt (Jon 1,4), Schnee und Frost herbeiführt und ihn wieder schmelzen lässt (Ps 147, 15-18), Regen sendet und eine lange Dürreperiode beendet (1. Kön 18, 45) und Satan erlaubt, einen Blitz und Sturm zu schicken (Hi 1,16+19), um den Reichtum eines Wohlhabenden zu zerstören.


Liegt unser Klima oder Wetter also in der Hand des Menschen? Nein, die Bibel zeichnet ein ganz anderes Bild. Es ist vielmehr Gott, der über allem steht. Er ist es, der die Herrscher dieser Welt ein- und absetzt, und er ist es, der alle Macht über Wetter und Klima besitzt. Der Mensch hingegen ist im Vergleich zu Gott vergänglich:


„Der Mensch ist wie das Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Feld. Wenn der heiße Wüstenwind darüberfegt, ist sie spurlos verschwunden, und niemand weiß, wo sie gestanden hat.“ (Ps 103, 15-16)


Der Glaube, sich selbst als Gott zu sehen und die Welt vollständig unter Kontrolle zu haben, ist kein neues Phänomen. 

Ein historisches Beispiel hierfür ist der autokratische Herrscher Nebukadnezar, der glaubte, sein Weltreich sei allein durch seine eigene Schaffenskraft entstanden.  Dieser Hochmut führte jedoch zu seiner Demütigung durch Gott. Nebukadnezar verfiel in psychische Krankheit und lebte in der Wildnis, wo er Gras aß wie ein Tier.  Dies alles geschah, weil er sich selbst für Gott hielt.


Auch in der Bibel finden wir Berichte über Zeiten, in denen die Menschen von Klimakatastrophen heimgesucht wurden. Dürreperioden und extreme Hitze vernichteten ihre Ernten und bedrohten ihre Existenz. In diesen Zeiten wandten sich viele Menschen an den Fruchtbarkeitsgott ihrer Zeit, Baal.  Man glaubte, er sei für das richtige Wetter und die Fruchtbarkeit von Mensch und Tier verantwortlich. Um Baal in Zeiten der Klimakatastrophe gnädig zu stimmen, mussten Opfer gebracht werden. Die Forderungen nach radikaler Hingabe ähneln stark dem, was Politiker und Aktivisten heute von den Menschen fordern. So wurde beispielsweise Selbstbestrafung durch Ritzen oder sogar die Aufopferung der eigenen Kinder als Mittel gesehen, um den Klimagott zu besänftigen und die Katastrophe abzuwenden.


Die Menschen waren schon damals sehr fortschrittlich. Die Parallelen zwischen der Selbstbestrafung und dem Entzug in der heutigen Klimabewegung und den Baals Priestern und Anbetern vergangener Zeiten sind verblüffend.

Klimaaktivisten fordern heute nichts anderes als die Menschen damals: Verzicht und Selbstbestrafung. Auf Reisen, Autos, Fleisch oder sogar die Fortpflanzung.


Im Gegensatz dazu ruft uns Gott angesichts einer Klimakatastrophe nicht zu solch extremer Selbstkasteiung auf. Stattdessen fordert er uns zur Umkehr von der Sünde auf – der Überzeugung, selbst Gott zu sein und die Welt und ihre Zukunft in unseren eigenen Händen zu halten. Wir müssen erkennen, dass Gott Gott ist und nicht der Mensch.  Wie die Bibel sagt, wird sich Gott uns zuwenden und die Klimakatastrophe von uns abwenden, wenn wir diese Haltung ändern. So wie einst in Israel, als die Menschen sich von dieser Haltung abwandten und zu Gott umkehrten, sandte Gott den Regen und beendete eine langjährige Dürre – nicht durch Selbstkasteiung, E-Autos, Mallorcaverzicht, vegane Ernährung, CO2-Bepreisung, Windräder, Solaranlagen, grünen Stahl, sondern durch die Umkehr von unserer arroganten Haltung gegenüber Gott.     

 
 
 

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